Seitenbandverletzungen

Verletzungen der Knieseitenbänder, z.b. Innen-oder Aussenbandrisse sind die häufigsten Sportverletzungen. Zu den Risikogruppen gehören insbesondere Fußballer und Skifahrer, da diese oft rasche Richtungsänderungen vollziehen müssen und die Unterschenkel starken Kräften ausgesetzt sind. Neben Knieschmerzen zeichnet sich eine Seitenbandruptur durch Bewegungseinschränkung, Bluterguss und Schwellung aus. Die Behandlung ist abhängig von der Schwere des Risses, die in drei Grade unterteilt wird.

Schweregrade der Seitenbandverletzung

Mit dem Valgus- oder Varusstresstest lässt sich die Seitenbandverletzung in drei unterschiedliche Schweregrade einteilen:

  • Grad I: Kann das Knie weniger als 5 Millimeter geöffnet werden, sprechen wir von einer erstgradigen Verletzung. Dies gilt als Hinweis auf ein Innenband, das zwar verletzt, aber noch intakt ist.
  • Grad II: Um eine zweitgradige Verletzung handelt es sich, wenn das Knie zwischen 5 und 10 Millimeter aufklappbar ist. Das Innenband ist nicht (vollständig) gerissen (Teilriss / Anriss des Innenbandes).
  • Grad III: Als höchster Schweregrad gilt die drittgradige Verletzung. Das Kniegelenk ist in dem Fall über 10 Millimeter aufklappbar. Es besteht ein vollständiger Innenbandriss.
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