Instabilität

Schulterluxation – Schulterinstabilität

Die Schulterluxation ist die am häufigsten auftretende Verrenkung. Dabei kommt es zu schmerzhaften Verrenkungen des Oberarmkopfes aus der Gelenkpfanne. Ursache dieses Krankheitsbildes ist das hohe Maß an Beweglichkeit des Gelenkes, da die Führung desselben zumeist über Muskeln, Kapseln- und Bänder erfolgt. Dieses hohe Maß an Beweglichkeit bedeutet aber auch, dass unfall- und/oder anlagebedingt eine Neigung „zum Ausrenken“ oder „Luxieren“ gegeben ist.

Wir unterscheiden grundsätzlich zwei verschiedene Formen der Schulterinstabilität:

  • Anlagebedingte (habituelle ) Schulterluxation
  • Unfallbedingte (posttraumatische) Schulterinstabilität

Die Diagnose ergibt sich recht eindeutig aus der Untersuchung, dem Röntgenbild und Kernspintomogramm. Damit können Schädigungen von Gelenkkapsel und Bändern erkannt werden.

Wo die anlagebedingte (habituelle) Schulterluxation zunächst eine Domäne der konservativen Behandlung darstellt, tendiert man bei der unfallbedingten (posttraumatischen) Schulterinstabilität zur operativen Rekonstruktion der verletzten Strukturen, zumal hervorragende patientenschonende arthroskopische Verfahren zur Verfügung stehen – arthroskopische Labrum-Gelenkkapselfixation.

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